Allgemeine Geschäftsbedingungen – Unity Consulting Group

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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für das Erstgespräch der Unity Consulting Group · Stand: September 2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen

    Unity Consulting Group LLC
    30 N Gould St, Ste R
    Sheridan, WY 82801
    USA

    – nachfolgend „Anbieterin“ – und ihren Kundinnen und Kunden über die nachfolgend beschriebenen Leistungen.
  2. Das Angebot richtet sich sowohl an Unternehmer als auch an Verbraucher. Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
  3. Gegenüber Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt innerhalb der Europäischen Union bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des jeweiligen Aufenthaltsstaates unberührt.

§ 2 Gegenstand und Umfang der Leistung

  1. Gegenstand des Vertrages ist ein Erstgespräch mit einer Dauer von in der Regel 45 bis 60 Minuten. Bestandteil der Leistung können außerdem die strukturierte Erfassung der Ausgangssituation des Kunden, allgemeine Informationen und Orientierung zu relevanten Themenfeldern, eine kurze schriftliche Zusammenfassung sowie die Vermittlung an geeignete Fachpartner aus dem Netzwerk der Anbieterin sein.
  2. Im Erstgespräch können insbesondere Themen aus den Bereichen Unternehmens- und Standortstrukturen, Auswanderung, Vermögensstrukturen, digitale Assets und Kryptowährungen sowie allgemeine rechtliche oder steuerliche Themenfelder angesprochen und strukturiert werden.
  3. Ziel des Erstgesprächs ist es, die Ausgangssituation des Kunden zu erfassen, relevante Themenfelder zu identifizieren, allgemeine Handlungsoptionen aufzuzeigen und – soweit erforderlich – geeignete Fachpartner für eine weitergehende individuelle Prüfung oder Beratung zu benennen.
  4. Die Anbieterin schuldet eine sorgfältige Durchführung der vereinbarten Orientierungs- und Vermittlungsleistung, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen, steuerlichen, rechtlichen, finanziellen oder sonstigen Erfolg.

§ 3 Abgrenzung zu Rechts-, Steuer-, Anlage- und Kryptodienstleistungen

  1. Die Anbieterin selbst erbringt im Rahmen des Erstgesprächs keine individuelle Rechtsberatung, Steuerberatung, Anlageberatung, Anlagevermittlung, Finanzportfolioverwaltung oder sonstige erlaubnispflichtige Finanz- oder Kryptodienstleistung.
  2. Insbesondere nimmt die Anbieterin keine verbindliche rechtliche oder steuerliche Einzelfallprüfung vor und gibt keine individuellen Empfehlungen zum Kauf, Verkauf oder Halten bestimmter Finanzinstrumente, Kryptowährungen oder sonstiger Vermögenswerte ab.
  3. Allgemeine Informationen über mögliche Unternehmens-, Standort-, Vermögens- oder internationale Strukturen dienen ausschließlich der Orientierung. Sie ersetzen keine individuelle Prüfung durch einen entsprechend qualifizierten Fachpartner.
  4. Soweit die Situation des Kunden eine individuelle rechtliche, steuerliche, finanzielle oder regulatorische Prüfung oder Beratung erfordert, wird die Anbieterin diese nicht selbst durchführen, sondern den Kunden auf Wunsch an einen hierfür geeigneten Fachpartner verweisen oder den Kontakt herstellen.
  5. Die fachliche Beratung erfolgt ausschließlich durch den jeweiligen Fachpartner im eigenen Namen und in eigener Verantwortung. Soweit gesetzlich eine besondere berufliche Zulassung oder Erlaubnis erforderlich ist, erfolgt die entsprechende Beratung ausschließlich durch hierfür befugte Personen oder Unternehmen.
  6. Ein Vertrag über eine weitergehende Fachberatung oder sonstige Leistung eines Fachpartners kommt ausschließlich zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Fachpartner zustande. Die Anbieterin wird nicht Vertragspartei dieses Beratungsverhältnisses.

§ 4 Vermittlung von Fachpartnern

  1. Auf Grundlage der im Erstgespräch mitgeteilten Informationen kann die Anbieterin dem Kunden einen oder mehrere Fachpartner aus ihrem Netzwerk benennen.
  2. Die Auswahl bzw. Benennung eines Fachpartners stellt keine Garantie für einen bestimmten Erfolg und keine Zusicherung dar, dass dessen Leistungen für die individuelle Situation des Kunden geeignet sind. Die abschließende fachliche Beurteilung und Beratung obliegt dem jeweiligen Fachpartner.
  3. Für die Leistungen eines vermittelten Fachpartners können zusätzliche Kosten entstehen. Art und Höhe dieser Kosten werden zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Fachpartner vereinbart.
  4. Die Anbieterin kann für die erfolgreiche Vermittlung eines Kunden von einem Fachpartner eine Vermittlungsvergütung oder Provision erhalten. Besteht für eine konkrete Vermittlung eine solche Vergütung, wird dies dem Kunden vor der Vermittlung offengelegt.
  5. Durch eine Vermittlungsvergütung entstehen dem Kunden gegenüber der Anbieterin keine zusätzlichen Kosten, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.

§ 5 Vertragsschluss

  1. Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt grundsätzlich kein bindendes Vertragsangebot, sondern eine Aufforderung zur Buchung dar.
  2. Mit Auswahl eines Termins, Eingabe der erforderlichen Daten, Bestätigung der erforderlichen Erklärungen und Absenden der Buchung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab.
  3. Der Vertrag kommt mit Zugang der Buchungsbestätigung per E-Mail zustande.
  4. Die Anbieterin übermittelt dem Kunden die für den Vertrag maßgeblichen Informationen und Bedingungen in Textform bzw. stellt sie ihm auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung, soweit dies gesetzlich erforderlich ist.
  5. Vertragssprache ist Deutsch oder Englisch.

§ 6 Preise und Zahlung

  1. Es gilt der zum Zeitpunkt der Buchung auf der Website bzw. im Buchungsvorgang ausgewiesene Preis. Der derzeitige Einführungspreis für das Erstgespräch beträgt 197,00 EUR, der reguläre Preis 297,00 EUR.
  2. Die steuerliche Behandlung richtet sich nach den jeweils anwendbaren gesetzlichen Vorschriften.
  3. Die Zahlung erfolgt über den im Buchungsprozess angegebenen Zahlungsdienstleister und ist grundsätzlich mit Vertragsschluss bzw. entsprechend den im Buchungsprozess angegebenen Zahlungsbedingungen fällig.
  4. Der Termin ist verbindlich reserviert, sobald die Zahlung erfolgreich erfolgt ist.

§ 7 Mitwirkungspflichten des Kunden

  1. Der Kunde stellt die Informationen, die für das Erstgespräch erforderlich sind, nach bestem Wissen vollständig und zutreffend zur Verfügung.
  2. Die Anbieterin darf bei ihrer Orientierungs- und Vermittlungsleistung grundsätzlich von der Richtigkeit der vom Kunden gemachten Angaben ausgehen, soweit keine offensichtlichen Widersprüche bestehen.
  3. Die Anbieterin ist nicht verpflichtet, vom Kunden gemachte tatsächliche Angaben, Dokumente oder Informationen rechtlich, steuerlich oder wirtschaftlich zu überprüfen.
  4. Eine belastbare fachliche Bewertung kann insbesondere dann eine gesonderte Prüfung durch einen Rechtsanwalt, Steuerberater oder anderen entsprechend qualifizierten Fachpartner erfordern.

§ 8 Terminverschiebung und Absage

  1. Der Kunde kann einen vereinbarten Termin bis 48 Stunden vor dessen Beginn kostenfrei verschieben oder absagen. Bei einer rechtzeitigen Absage kann zunächst ein Ersatztermin vereinbart werden. Wird kein Ersatztermin gewünscht oder kommt dieser nicht zustande, wird der bereits gezahlte Betrag erstattet.
  2. Bei einer Absage innerhalb von 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin bietet die Anbieterin grundsätzlich die Möglichkeit eines Ersatztermins an. Ein vertraglicher Anspruch auf Erstattung besteht in diesem Fall nicht.
  3. Erscheint der Kunde ohne vorherige Absage nicht zum vereinbarten Termin, besteht grundsätzlich kein vertraglicher Anspruch auf Erstattung.
  4. Muss die Anbieterin einen Termin absagen, wird ein Ersatztermin angeboten. Kommt kein Ersatztermin zustande oder wird dieser vom Kunden nicht gewünscht, wird der für das Erstgespräch gezahlte Betrag vollständig erstattet.
  5. Zwingende gesetzliche Rechte des Kunden, insbesondere ein bestehendes gesetzliches Widerrufsrecht von Verbrauchern, bleiben von diesen Regelungen unberührt.

§ 9 Widerrufsrecht für Verbraucher

  1. Verbrauchern steht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
  2. Verlangt ein Verbraucher ausdrücklich, dass die Anbieterin bereits vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist mit der Dienstleistung beginnt, gelten die gesetzlichen Bestimmungen über den Wertersatz.
  3. Widerruft der Verbraucher den Vertrag, nachdem er ausdrücklich verlangt hat, dass mit der Dienstleistung während der Widerrufsfrist begonnen wird, kann die Anbieterin nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen einen angemessenen Wertersatz für die bis zum Zeitpunkt des Widerrufs tatsächlich erbrachten Leistungen verlangen. Der Wertersatz richtet sich nach dem Verhältnis der bereits erbrachten Leistungen zum Gesamtumfang der vertraglich vereinbarten Leistung.
  4. Das Widerrufsrecht kann bei vollständiger Erbringung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist erlöschen, wenn die hierfür gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen erfüllt sind, insbesondere der Verbraucher vor Beginn der Leistung ausdrücklich zugestimmt hat und seine Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts bei vollständiger Vertragserfüllung bestätigt hat.

§ 10 Eigenverantwortung und Entscheidungen des Kunden

  1. Die im Rahmen des Erstgesprächs bereitgestellten allgemeinen Informationen und Orientierungshilfen dienen der Vorbereitung weiterer Entscheidungen.
  2. Entscheidungen über Unternehmensstrukturen, Wohn- oder Unternehmensstandorte, Vermögensanlagen, Kryptowährungen, steuerliche Gestaltungen oder rechtliche Maßnahmen trifft der Kunde eigenverantwortlich und – soweit erforderlich – nach individueller Beratung durch entsprechend qualifizierte Fachpersonen.
  3. Die Anbieterin fordert den Kunden insbesondere nicht dazu auf, allein aufgrund des Erstgesprächs rechtlich, steuerlich oder finanziell erhebliche Maßnahmen vorzunehmen.

§ 11 Haftung

  1. Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie in allen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
  2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
  3. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
  4. Für die eigenständigen Leistungen vermittelter Fachpartner ist die Anbieterin nicht verantwortlich. Der jeweilige Fachpartner erbringt seine Leistungen in eigener Verantwortung und auf Grundlage eines gesonderten Vertragsverhältnisses mit dem Kunden.
  5. Die Anbieterin haftet nicht für Entscheidungen, die ein Kunde entgegen dem ausdrücklichen Hinweis auf die Notwendigkeit einer fachlichen Einzelprüfung ohne entsprechende Beratung eines qualifizierten Fachpartners trifft, soweit gesetzlich zulässig.

§ 12 Vertraulichkeit und Datenschutz

  1. Die Anbieterin behandelt die ihr im Rahmen des Erstgesprächs bekannt gewordenen persönlichen, geschäftlichen und wirtschaftlichen Informationen vertraulich.
  2. Personenbezogene Informationen werden nur im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
  3. Eine Übermittlung personenbezogener Daten an einen Fachpartner erfolgt nur, wenn hierfür eine entsprechende Rechtsgrundlage besteht, insbesondere wenn der Kunde in die Weitergabe eingewilligt hat oder die Weitergabe zur Durchführung einer vom Kunden gewünschten Vermittlung erforderlich und datenschutzrechtlich zulässig ist.
  4. Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung der Anbieterin.

§ 13 Streitbeilegung

Die Anbieterin ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet, soweit keine gesetzliche Verpflichtung zur Teilnahme besteht.

§ 14 Anwendbares Recht

  1. Auf diesen Vertrag findet deutsches Recht Anwendung.
  2. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

§ 15 Schlussbestimmungen

  1. Individuelle Vereinbarungen zwischen Anbieterin und Kunde haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
  2. Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, richtet sich die Rechtsfolge nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt hiervon unberührt.
  3. Stand: September 2026.
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